Akute Niereninsuffizienz beim Hund

Neben Nierenproblemen oder einer chronischen Niereninsuffizienz gibt es auch die akute Niereninsuffizienz beim Hund. Diese Form der Nierenerkrankung kann innerhalb von Tagen sogar Stunden entstehen. Auf Grund der schnellen Entwicklung kann es in manchen Fällen auch zum Tode des Tieres führen.

Die akute Beeinträchtigung der Nieren kann in der Regel nahezu wieder vollständig hergestellt werden. Dazu muss allerdings rechtzeitig eingegriffen werden und eine entsprechende Therapie eingeleitet werden.

Leidet Ihr Hund unter einer akuten Niereninsuffizienz? Unsere Experten beraten Sie gern, um möglichst schnell eine Lösung für Ihren Hund zu finden. Schreiben Sie uns eine eMail oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Funktion der Niere

Schauen wir uns kurz an, was die Niere leisten muss. Täglich nehmen wir Giftstoffe auf und der Stoffwechsel produziert Abfallstoffe. Die Niere ist praktisch das Klärwerk im Körper und verhindert eine Vergiftung.

Die Nierenkörperchen filtern jeden Tag das Blut (Beispiel Mensch: alle 5min das gesamte Blut) und es entsteht Primärharn. Dieser Primärharn fließt dann durch das Leitungssystem und die Niere fischt sich alles brauchbare heraus. Der Hauptbestandteil des verwertbaren ist Wasser, aber auch Zucker, kleine Eiweiße, Natrium und Magnesium (Beispiel Mensch: 180l Primärharn = 1,5l Urin)

Danach sammelt sich im Nierenbecken alles unbrauchbare wie z. B. Gifte, überschüssige Mineralien und andere Abfallprodukte. Dazu kommt gerade mal die Menge Flüssigkeit die der Körper entbehren kann und bildet den uns bekannten Urin.

Die Niere reguliert unter anderem den Blutzuckerspiegel und den ph-Wert. Des Weiteren kontrolliert Sie den Blutdruck und versorgt den Körper mit zwei wichtigen Hormonen. Zum einen das „Sonnenhormon“ Vitamin D, was unter anderem wichtig für die Knochen ist, und Erythropoetin, die das Knochenmark anregen rote Blutkörperchen zu bilden.

Ursachen der akuten Niereninsuffizienz bei Hunden

zu einer akuten Nierenerkrankung kann es kommen, wenn die Niere/n nicht richtig durchblutet werden oder wurden. So kann es nach einem Kreislaufkollaps, einem starken Flüssigkeits- oder Blutverlust oder einem Schock zu akuten Nierenproblemen kommen.

Aber auch Vergiftungen, Harnwegserkrankungen (z. B. Blasensteine) oder schwere Infektionskrankheiten wie Borreliose, Leishmaniose, Leptospirose, Pyometra usw. können der Niere Probleme bereiten.

Die Ursachen einer akuten Niereninsuffizienz lassen sich in drei große Gruppen unterteilen:

  1. Prärenale Ursachen (nicht in den Harnwegen)
  2. Renale Ursachen (im Bereich der Niere)
  3. Postrenale Ursachen (in den Harnwegen, aber nicht in der Niere)

Demnach ist es für eine erfolgreiche Behandlung wichtig, die richtige Ursache zu erkennen und diese dann gezielt zu behandeln.

Eine akute Nierenerkrankung kann sich allerdings auch schnell in eine chronische Insuffizienz entwickeln. Daher ist es wichtig, nicht nur die ersten Anzeichen und Symptome richtig zu deuten sondern auch die akute Nierenkrankheit richtig zu behandeln.

 

Symptome einer akuten Niereninsuffizienz

Da sich die klinischen Bilder von einem Hund mit akuten Nierenversagen und dem mit einer chronischen Niereninsuffizienz ähneln, muss im Vorfeld letzteres ausgeschlossen werden. Dieses kann im Rahmen der Diagnostik und weiteren, eingehenden Untersuchungen geschehen.

Mögliche Symptome einer akuten Niereninsuffizienz

  • Reduzierte Harnausscheidungen
  • Druckschmerzhafte Nieren
  • Abmagerung
  • Verminderter Appetit
  • Apathie und Schwäche
  • Erbrechen und Durchfälle
  • schnelle Atmung
  • Verlangsamter Herzschlag

 

Mögliche Auslöser einer Niereninsuffizienz Hunden

Es gibt verschiedene Gründe für eine Niereninsuffizienz beim Hund, die sowohl akut als auch chronisch auftreten kann. Hier sind einige mögliche Ursachen:

  • Erkrankungen der Nieren: Infektionen, Entzündungen (z. B. Glomerulonephritis), Nierensteine, Tumore oder Verletzungen können das Nierengewebe schädigen und zu einer Niereninsuffizienz führen.
  • Altersbedingte Veränderungen: Ähnlich wie beim Menschen können die Nieren eines Hundes im Laufe der Zeit ihre Funktionsfähigkeit allmählich verlieren, insbesondere bei älteren Hunden.
  • Toxische Substanzen: Der Hund kann versehentlich oder absichtlich toxische Substanzen aufnehmen, wie zum Beispiel bestimmte Pflanzen, Reinigungsmittel, Medikamente oder Chemikalien, sowie permanente Impfungen, Wurmkuren (chemisch), Zeckenschutz (chemisch) u.ä. chemische Mittel, die die Nieren schädigen können.
  • Infektionen: Bakterielle oder virale Infektionen können sich auf die Nieren ausbreiten und zu einer Niereninsuffizienz führen.
  • Zu wenig Durchspühlung: Die Nieren sind die Wasserwerke des Organismus und sollten dementsprechend mit Wasser versorgt werden. Hier sollte gerade in Richtung Trockenfutter darauf geachtet werden, dass man mit jeder Portion statt auf 10% Feuchtigkeit auf 75% Feuchtigkeit kommt.
  • Autoimmunerkrankungen: Bei Autoimmunerkrankungen greift das Immunsystem des Hundes fälschlicherweise das eigene Nierengewebe an, was zu Entzündungen und einer Abnahme der Nierenfunktion führen kann.
  • Angeborene Anomalien: Manche Hunde können mit angeborenen Nierenanomalien geboren werden, die zu einer Fehlfunktion der Nieren führen können.
  • Systemische Erkrankungen: Bestimmte systemische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Herzkrankheiten können die Nierenfunktion beeinträchtigen und zu einer Niereninsuffizienz führen.

Es ist wichtig, dass ein Tierarzt eine gründliche Untersuchung durchführt, um die genaue Ursache der Niereninsuffizienz bei einem Hund zu bestimmen. Je nach Ursache können verschiedene Behandlungsmöglichkeiten wie Medikamente, Diätanpassungen oder unterstützende Therapien erforderlich sein.

Stadien der Niereninsuffizienz Hund & Katze

Die Niereninsuffizienz beim Hund ist eine ernste Erkrankung, die in verschiedenen Stadien verläuft und eine sorgfältige Diagnose sowie eine angemessene Behandlung erfordert. Diese Erkrankung betrifft die Nierenfunktion des Hundes und kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird.

In diesem Abschnitt werden die vier Stadien der Niereninsuffizienz beim Hund eingehend untersucht, angefangen vom frühesten Stadium bis hin zum fortgeschrittenen Stadium, und es werden Einblicke in die Ursachen, Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und alternative Therapien gegeben.

Die Niere spielt eine entscheidende Rolle bei der Entgiftung des Körpers, insbesondere bei der Verarbeitung von Substanzen, die durch Impfungen, Wurmkuren und Parasitenbekämpfung eingeführt werden. Es ist ratsam, bei solchen Maßnahmen nach dem Prinzip „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“ zu handeln. Da die Nieren nahezu alle Toxine abbauen müssen, sind sie besonders beanspruchte Organe.

 

Stadium 1

Das erste Stadium der Niereninsuffizienz beim Hund ist das früheste Stadium der Erkrankung, in dem noch keine offensichtlichen Symptome auftreten. Die Nierenfunktion ist leicht beeinträchtigt, aber durch regelmäßige Überwachung und Anpassung von Ernährung und Medikation kann die Erkrankung gut kontrolliert werden. Mögliche Ursachen für dieses Stadium sind genetische Veranlagungen, Infektionen, Vergiftungen, bestimmte Medikamente und altersbedingte Veränderungen.

Stadium 2

Im zweiten Stadium treten bereits erste Symptome auf, und die Nierenfunktion ist weiter beeinträchtigt. Es ist entscheidend, dass die Niereninsuffizienz frühzeitig erkannt wird, um eine angemessene Behandlung einzuleiten und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Die Ursachen für dieses Stadium sind ähnlich wie im ersten Stadium, und die Symptome können vermehrtes Trinken und Urinieren, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit und Müdigkeit umfassen.

Stadium 3

Das dritte Stadium markiert einen fortgeschrittenen Zustand der Niereninsuffizienz, gekennzeichnet durch eine weiterhin stark beeinträchtigte Nierenfunktion und das Auftreten schwerwiegender Symptome wie Anämie, Bluthochdruck und neurologische Probleme. Die frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen und das Wohlbefinden des Hundes zu verbessern.

Stadium 4

Das vierte und letzte Stadium der Niereninsuffizienz ist das endgültige Stadium, in dem die Nierenfunktion stark beeinträchtigt ist und lebensbedrohliche Symptome auftreten können. Eine umfassende tierärztliche Betreuung und Behandlung sind in diesem Stadium unerlässlich, um das Leiden des Hundes zu lindern und seine Lebensqualität zu verbessern.

In den folgenden Abschnitten werden jede Phase detailliert untersucht, einschließlich der Ursachen, Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und alternativen Therapien, um Tierhaltern ein umfassendes Verständnis für die Niereninsuffizienz beim Hund zu vermitteln und ihnen dabei zu helfen, die beste Versorgung für ihre geliebten Vierbeiner zu gewährleisten.

Aktuelle Studien zu Niereninsuffizienz beim Hund und der Katze

Der Einfluss von Proteinen auf die Nierenschädigung ist revidiert

Die Aussage „Der Einfluss von Proteinen auf die Nierenschädigung ist revidiert“ bedeutet, dass frühere Annahmen über den Zusammenhang zwischen einer hohen Proteinaufnahme und Nierenschädigungen überarbeitet oder widerlegt wurden. Hier die Erklärung im Detail:

Hintergrund der alten Annahme

Früher ging man davon aus, dass eine proteinreiche Ernährung die Nieren übermäßig belastet und langfristig zu Nierenschäden führen kann. Diese Vermutung basierte darauf, dass:

  • Bei der Verdauung von Proteinen Abfallstoffe wie Harnstoff entstehen, die von den Nieren ausgeschieden werden müssen.
  • Eine hohe Menge an Proteinen die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) – also die Filterleistung der Nieren – erhöht. Dies wurde als „Überbelastung“ der Nieren interpretiert.

Aktuelle Erkenntnisse

Neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass:

Gesunde Nieren gut mit Protein umgehen können

  • Bei gesunden Menschen und Tieren gibt es keine Hinweise darauf, dass eine proteinreiche Ernährung die Nieren schädigt.
  • Die erhöhte Filtrationsrate (GFR) ist eine normale Anpassung und keine Überlastung.

Proteine keinen direkten Schaden verursachen

  • Es gibt keinen Beweis, dass hohe Proteinmengen an sich Nierenerkrankungen auslösen.
  • Bei bereits geschädigten Nieren kann eine Reduzierung des Proteingehalts in der Ernährung allerdings sinnvoll sein, um die Arbeit der Nieren zu erleichtern.

Fokus auf andere Faktoren

  • Andere Einflüsse wie Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck oder chronische Entzündungen sind wahrscheinlicher Auslöser für Nierenschäden. Eine proteinreiche Ernährung allein spielt eine geringere Rolle als früher gedacht.

Warum wurde diese Annahme revidiert?

Moderne Studien mit kontrollierten Bedingungen haben gezeigt, dass:

  • Gesunde Nieren flexibel und belastbar sind.
  • Anpassungen wie eine erhöhte Filtration bei mehr Proteinaufnahme normal sind und nicht zu Schäden führen.
  • Frühere Studien oft auf Tiere mit bereits geschädigten Nieren oder unsauber durchgeführte Tests zurückgingen.

Was bedeutet das für die Praxis?

  • Für gesunde Hunde
    Eine proteinreiche Ernährung, die z. B. bei Hunden durch Fleisch oder hochwertige Proteinfutter gedeckt wird, ist nicht schädlich. Hochwertiges Protein ist sogar wichtig für Muskeln, Immunsystem und allgemeine Gesundheit.
  • Für Hunde mit Nierenerkrankungen
    In diesem Fall sollte die Proteinaufnahme individuell angepasst werden, da weniger Protein helfen kann, die Symptome zu lindern und die Restfunktion der Niere zu schonen.

Zusammengefasst

Die alte Sorge, dass Proteine automatisch die Nieren belasten oder schädigen, wurde durch neue Erkenntnisse entkräftet. Eine proteinreiche Ernährung ist für gesunde Nieren unproblematisch, sogar förderlich – wichtig ist jedoch die Qualität der Proteine.

!!! Weitere Studien zeigten: chemische Gaben sind eher das Problem…

Übermäßige Gabe von chemischen Mitteln, insbesondere bestimmten Medikamenten, kann zu Nierenschäden und damit zu einer Niereninsuffizienz führen. Beispielsweise können einige Antibiotika wie Ceftolozan/Tazobactam die Nierenfunktion beeinträchtigen. In klinischen Studien wurde eine Verschlechterung der Nierenfunktion bei Patienten beobachtet, die mit diesem Medikament behandelt wurden.

Daher ist es wichtig, die Dosierung und Dauer der Gabe von Medikamenten sorgfältig zu überwachen und regelmäßig die Nierenfunktion zu überprüfen, um potenzielle Schäden frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.

Stadium 1 der Niereninsuffizienz

Frühes Stadium und Behandlungsoptionen

Im frühen Stadium der Niereninsuffizienz beim Hund sind noch keine offensichtlichen Symptome erkennbar, aber die Nierenfunktion ist leicht beeinträchtigt. Eine erfolgreiche Kontrolle der Krankheit ist möglich durch regelmäßige Überwachung sowie Anpassungen in der Ernährung und Medikation.

Ursachen

Die Gründe für Niereninsuffizienz beim Hund sind vielfältig und umfassen bestimmte Medikamente, permanente Wurmkuren oder Impfungen, Vergiftungen, Infektionen, genetische Veranlagungen sowie altersbedingte Veränderungen. Auch Begleiterkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck können eine Rolle spielen. Im ersten Stadium kann die Nierenfunktion noch gewährleistet werden, jedoch besteht bereits eine leichte Beeinträchtigung.

Symptome

Typischerweise zeigen sich in diesem Stadium keine eindeutigen Symptome. Möglicherweise trinkt und uriniert der Hund vermehrt. Da diese Anzeichen unspezifisch sind und auch bei anderen Erkrankungen auftreten können, ist eine regelmäßige Untersuchung beim Tierarzt von großer Bedeutung, um frühe Anzeichen zu erkennen.

Behandlung

Bei einem Hund mit Niereninsuffizienz im Stadium 1 ist es nicht zwingend erforderlich, eine spezielle Diät zu befolgen. Stattdessen kann hochwertiges, artgerechtes Nassfutter die beste Wahl sein, da es essentielle Nährstoffe liefert und den Hund mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt. Eine solche Ernährung sollte hochwertiges Protein und hochwertige Fette enthalten, ohne unnötige Zusatzstoffe. Trockenfutter ist ein absolutes NoGo. Zudem können Pre- und Probiotika unterstützend wirken, da sie das Verdauungssystem stabilisieren und das Immunsystem stärken, was den Körper des Hundes entlastet und die Nierenfunktion positiv beeinflussen kann.

Alternative Behandlungsmethoden

Für Hunde im ersten Stadium der Niereninsuffizienz können alternative Therapien eine sinnvolle Ergänzung zur konventionellen Behandlung sein:

Molekularer Wasserstoff: Molekularer Wasserstoff (H2) hat in einigen Studien gezeigt, dass er antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt, die den Zellschutz unterstützen kann. Bei Nierenerkrankungen könnte H2 theoretisch helfen, oxidative Schäden zu reduzieren und die Nierenfunktion zu verbessern, insbesondere bei chronischen Erkrankungen wie einer eingeschränkten Nierenleistung.

Kräutermedizin: Bestimmte Kräuter wie Brennnessel oder Petersilie können die Nierenfunktion unterstützen und entzündungshemmend wirken.
Akupunktur: Diese Methode kann das allgemeine Wohlbefinden verbessern und die Selbstheilungskräfte aktivieren.
Homöopathie: Homöopathische Mittel können die Nierenfunktion unterstützen und Symptome lindern.
Omega-3-Fettsäuren: Fischöl kann entzündungshemmend wirken und die Nierengesundheit verbessern.
Probiotika: Eine gesunde Darmflora kann die allgemeine Gesundheit unterstützen, einschließlich der Nierenfunktion.

Es ist wichtig zu betonen, dass alternative Behandlungen keine eigenständige Therapie darstellen sollten. Eine ganzheitliche Herangehensweise, die konventionelle tierärztliche Versorgung mit alternativen Therapien kombiniert, kann dazu beitragen, die Lebensqualität Ihres Hundes zu verbessern und seine Gesundheit zu unterstützen. Bitte konsultieren Sie immer einen Tierarzt.

STADIUM 1
Kreatininwert
bis 125 mikromol/l
bis 1,4 mg/dl

SDMA [µg/dL]
< 18

 

  • SDMA und UPC-Wert (Protein/Kreatinin-Verhältnis im Urin) auch erhöht?
  • Blutdruck kann erhöht sein

Leidet Ihr Hund unter einer akuten Niereninsuffizienz? Wir beraten Sie gern, um möglichst schnell eine Lösung für Ihren Hund zu finden. Schreiben Sie uns eine eMail.

Stadium 2 der Niereninsuffizienz

Eine angemessene Behandlung ist entscheidend

Stadium 2 der Niereninsuffizienz beim Hund ist ein fortgeschrittenes Stadium, in dem erste Symptome auftreten und die Nierenfunktion weiter beeinträchtigt ist. Eine rechtzeitige Erkennung dieser Phase ist entscheidend, um eine angemessene Behandlung einzuleiten und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.

Ursachen

Die Ursachen für Niereninsuffizienz beim Hund sind vielfältig und umfassen bestimmte Medikamente, permanente Wurmkuren oder Impfungen, Vergiftungen, Infektionen, genetische Veranlagungen, altersbedingte Veränderungen sowie Begleiterkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck. Im Stadium 2 ist die Nierenfunktion weiterhin beeinträchtigt, was zu ersten klinischen Symptomen führt.

Symptome

Im Stadium 2 der Niereninsuffizienz können folgende Symptome auftreten:

  • Vermehrtes Trinken und Urinieren
  • Gewichtsverlust
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Dehydratation

Diese Symptome weisen auf eine fortschreitende Beeinträchtigung der Nierenfunktion hin und erfordern eine ernsthafte Aufmerksamkeit. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.

Behandlung

Bei einem Hund im Stadium 2 der Niereninsuffizienz ist eine spezielle Diät nicht unbedingt erforderlich. Stattdessen kann hochwertiges, artgerechtes Nassfutter mit gut verdaulichen, natürlichen Zutaten die Nieren entlasten und den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen. Trockenfutter ist ein absolutes NoGo. Pre- und Probiotika unterstützen die Verdauung und das Immunsystem, während molekularer Wasserstoff (H2) als begleitende Maßnahme antioxidative Effekte hat und Zellschäden durch freie Radikale reduzieren kann. Dies fördert die Gesundheit des Hundes und kann die Nierenfunktion stabilisieren.

Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen: Eine regelmäßige Überwachung der Nierenfunktion durch Blutuntersuchungen und Urinanalysen ist wichtig, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Alternative Behandlung

Bei chronischer Niereninsuffizienz im Stadium 2 können alternative Behandlungsmethoden eine Ergänzung zur konventionellen tierärztlichen Versorgung sein. Es ist wichtig zu beachten, dass alternative Therapien nicht als Ersatz für die von einem Tierarzt empfohlene Behandlung dienen sollten. Bevor Sie alternative Behandlungsmethoden anwenden, sollten Sie immer mit Ihrem Tierarzt sprechen, um sicherzustellen, dass sie sicher und wirksam sind und nicht mit der konventionellen Behandlung interferieren.

Hier sind einige alternative Behandlungsmethoden, die bei chronischer Niereninsuffizienz im Stadium 2 in Betracht gezogen werden können:

  • Molekularer Wasserstoff (H2)
  • Kur mit einem Phosphatbinder
  • Homöopathie
  • Akupunktur
  • Kräutermedizin
  • Ernährungsumstellung auf ein Futter mit 75% Feuchtigkeit
  • Stressmanagement

Es ist wichtig zu betonen, dass alternative Behandlungen keine eigenständige Therapie darstellen sollten. Eine ganzheitliche Herangehensweise, die konventionelle tierärztliche Versorgung mit alternativen Therapien kombiniert, kann dazu beitragen, die Lebensqualität Ihres Hundes zu verbessern und seine Gesundheit zu unterstützen. Bitte konsultieren Sie immer einen Tierarzt.

STADIUM 2
Kreatininwert
bis 125-180 mikromol/l
bis 1,4-2,0 mg/dl

SDMA [µg/dL]
< 18-35

 

  • Leichter bis moderater Bluthochdruck möglich
  • Verminderte Konzentration (Isosthenurie) im Urin, gleiche Konzentration wie Blutplasma
  • Häufig noch unauffällig, gelegentlich vermehrtes Trinken und Urinieren.
  • Lebenserwartung 1-3 Jahre

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Stadium 3 der Niereninsuffizienz

Ohne frühzeitige Erkennung wird es schwierig

Stadium 3 der Niereninsuffizienz beim Hund markiert einen fortgeschrittenen Zustand der Erkrankung, gekennzeichnet durch eine weiterhin stark beeinträchtigte Nierenfunktion und das Auftreten schwerwiegender Symptome. Spätestens jetzt ist eine frühzeitige Erkennung von entscheidender Bedeutung, um noch eine angemessene Behandlung zu ermöglichen und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.

Ursachen

Die Ursachen für Niereninsuffizienz beim Hund sind vielfältig und umfassen bestimmte Medikamente, permanente Wurmkuren oder Impfungen, Vergiftungen, Infektionen, genetische Veranlagungen, altersbedingte Veränderungen sowie Begleiterkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck. Im Stadium 3 ist die Nierenfunktion stark beeinträchtigt, was zu ernsthaften Symptomen führt.

Symptome

Im Stadium 3 können folgende Symptome auftreten:

  • Gewichtsverlust
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Dehydratation
  • Anämie (Blutarmut)
  • Bluthochdruck

Neurologische Probleme wie VerwirrtheitKrampfanfälle oder Flüssigkeitsansammlungen im Körper (Ödeme) – diese Anzeichen deuten auf eine fortschreitende Beeinträchtigung der Nierenfunktion hin und können das Wohlbefinden des Hundes stark beeinträchtigen. Eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen.

Behandlung

Im Stadium 3 der Niereninsuffizienz kann hochwertiges, artgerechtes Nassfutter weiterhin die Grundlage der Ernährung bilden. Pre- und Probiotika unterstützen die Verdauung und das Immunsystem. Trockenfutter ist immer noch ein absolutes NoGo. Zusätzlich kann eine Kur mit einem Phosphatbinder hilfreich sein, um überschüssiges Phosphat im Blut zu binden und den Stoffwechsel zu entlasten. Molekularer Wasserstoff (H2) kann ebenfalls unterstützend wirken, indem er antioxidative Effekte bietet und Zellschäden durch freie Radikale reduziert, was die Nierenfunktion weiter stabilisieren kann.

Alternative Behandlung

Bei chronischer Niereninsuffizienz im Stadium 3 können alternative Behandlungsmethoden als ergänzende Maßnahmen zur konventionellen Therapie in Betracht gezogen werden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass alternative Therapien nicht die alleinige Behandlung sein sollten und immer in Absprache mit einem Tierarzt erfolgen sollten.

Hier sind einige alternative Behandlungsmöglichkeiten:

  • Molekularer Wasserstoff (H2): wirkt als Antioxidans und kann helfen, Zellschäden durch freie Radikale zu reduzieren, was die Nierenfunktion bei einer chronischen Nierenerkrankung unterstützen kann.
  • Entlastung der Niere: Einsatz eines Phosphatbinders
  • Akupunktur: Zur Regulation des Energieflusses im Körper und zur Linderung von Schmerzen.
  • Homöopathie: Individuell abgestimmte Mittel zur Linderung von Symptomen wie Übelkeit oder Appetitlosigkeit.
  • Kräutermedizin: Traditionelle Kräuter wie Brennnessel oder Löwenzahn zur Unterstützung der Nierenfunktion.
  • Ernährungsumstellung: Eine ausgewogene, nierenschonende Ernährung sowie natürliche Ergänzungen wie Omega-3-Fettsäuren oder probiotische Präparate.
  • Stressmanagement: Durch Stressabbau-Techniken wie Bewegung oder Entspannungstraining kann das Wohlbefinden des Hundes verbessert werden.

Es ist wichtig zu betonen, dass alternative Behandlungen keine eigenständige Therapie darstellen sollten. Eine ganzheitliche Herangehensweise, die konventionelle tierärztliche Versorgung mit alternativen Therapien kombiniert, kann dazu beitragen, die Lebensqualität Ihres Hundes zu verbessern und seine Gesundheit zu unterstützen. Bitte konsultieren Sie immer einen Tierarzt.

STADIUM 3
Kreatininwert
bis 181-440 mikromol/l
bis 2,0-5,0 mg/dl

SDMA [µg/dL]
< 36-54

 

  • >Häufiger Bluthochdruck
  • Auffälliger UPC-Wert und Anstieg von Phosphor im Blut
  • Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Erbrechen
  • Lebenserwartung Monate bis wenige Jahre

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Stadium 4 der Niereninsuffizienz

Das letzte Stadium… es geht um das Wohlbefinden des Hundes

Stadium 4 der Niereninsuffizienz beim Hund ist das Endstadium der Erkrankung, in dem die Nierenfunktion stark beeinträchtigt ist und lebensbedrohliche Symptome auftreten. Es ist wichtig, dass die Niereninsuffizienz überhaupt erkannt wird, um eine angemessene Behandlung einzuleiten und das Wohlbefinden des Hundes zu verbessern.

Ursachen

Die Ursachen für Niereninsuffizienz beim Hund sind vielfältig und umfassen bestimmte Medikamente, permanente Wurmkuren oder Impfungen, Vergiftungen, Infektionen, genetische Veranlagungen, altersbedingte Veränderungen sowie Begleiterkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck. In Stadium 4 ist die Nierenfunktion stark beeinträchtigt, was zu lebensbedrohlichen Symptomen führt.

Symptome

Im Stadium 4 der Niereninsuffizienz können folgende lebensbedrohliche Symptome auftreten:

  • Starke Gewichtsabnahme
  • Anorexie (Appetitlosigkeit)
  • Erbrechen
  • Dehydration
  • Schwäche und Lethargie
  • Neurologische Probleme wie Krampfanfälle oder Koma
  • Anämie (Blutarmut)
  • Flüssigkeitsansammlungen im Körper (Ödeme)
  • Azidose (Übersäuerung des Blutes)

Diese Symptome weisen auf eine schwerwiegende Beeinträchtigung der Nierenfunktion hin und erfordern sofortige tierärztliche Behandlung.

Behandlung

Die Behandlung von Stadium 4 der Niereninsuffizienz beim Hund zielt darauf ab, die Symptome zu lindern, die Nierenfunktion zu unterstützen und das Wohlbefinden des Hundes zu verbessern. Da es sich um ein lebensbedrohliches Stadium handelt, kann eine intensive medizinische Betreuung erforderlich sein. Die Behandlungsmöglichkeiten können umfassen:

Krankenhausaufenthalt: Der Hund kann zur intensiven Überwachung und Behandlung in einer Tierklinik oder Tierarztpraxis hospitalisiert werden.
Intravenöse Flüssigkeitstherapie: Eine intravenöse Flüssigkeitszufuhr kann helfen, den Flüssigkeitshaushalt des Hundes zu stabilisieren.
Medikamentöse Therapie: Je nach Bedarf können dem Hund Medikamente zur Unterstützung der Nierenfunktion, zur Kontrolle von Symptomen oder zur Behandlung von Begleiterkrankungen verabreicht werden.
Dialyse: In einigen Fällen kann eine Dialysebehandlung erforderlich sein, um die Funktion der Nieren temporär zu übernehmen.
Ernährungsunterstützung: Eine spezielle Diät (Trockenfutter ist komplett ungeeignet und ein absolutes NOGO) kann helfen, die Belastung der Nieren zu verringern und den Gesundheitszustand des Hundes zu verbessern.

Es ist wichtig, dass Sie sofort einen Tierarzt aufsuchen, wenn Sie Anzeichen von Stadium 4 der Niereninsuffizienz bei Ihrem Hund bemerken. Durch eine schnelle Diagnose und angemessene Behandlung können Sie dazu beitragen, das Wohlbefinden Ihres Hundes zu verbessern und sein Leben zu verlängern.

Alternative Behandlungen

Bei chronischer Niereninsuffizienz im Stadium 4 handelt es sich um eine fortgeschrittene Erkrankung, bei der die Nierenfunktion stark beeinträchtigt ist. In diesem Stadium ist eine intensive tierärztliche Betreuung und Behandlung unerlässlich, um das Wohlbefinden Ihres Hundes zu erhalten und seine Symptome zu lindern. Alternative Behandlungen können als ergänzende Maßnahmen zur konventionellen Therapie in Betracht gezogen werden, um die Lebensqualität Ihres Hundes zu verbessern.

Hier sind einige alternative Behandlungsmöglichkeiten, die bei chronischer Niereninsuffizienz im Stadium 4 in Erwägung gezogen werden können:

  • Molekularer Wasserstoff (H2): wirkt als Antioxidans und kann helfen, Zellschäden durch freie Radikale zu reduzieren, was die Nierenfunktion bei einer chronischen Nierenerkrankung unterstützen kann.
  • Entlastung der Niere: Einsatz eines Phosphatbinders
  • Akupunktur: Zur Regulation des Energieflusses im Körper und zur Linderung von Schmerzen.
  • Homöopathie: Individuell abgestimmte Mittel zur Linderung von Symptomen wie Übelkeit oder Appetitlosigkeit.
  • Kräutermedizin: Traditionelle Kräuter wie Brennnessel oder Löwenzahn zur Unterstützung der Nierenfunktion.
  • Ernährungsumstellung: Eine ausgewogene, nierenschonende Ernährung sowie natürliche Ergänzungen wie Omega-3-Fettsäuren oder probiotische Präparate.
  • Stressmanagement: Durch Stressabbau-Techniken wie Bewegung oder Entspannungstraining kann das Wohlbefinden des Hundes verbessert werden.

Es ist wichtig zu betonen, dass alternative Behandlungen keine eigenständige Therapie darstellen sollten. Eine ganzheitliche Herangehensweise, die konventionelle tierärztliche Versorgung mit alternativen Therapien kombiniert, kann dazu beitragen, die Lebensqualität Ihres Hundes zu verbessern und seine Gesundheit zu unterstützen. Bitte konsultieren Sie immer einen Tierarzt.

STADIUM 4
Kreatininwert
ab 441 mikromol/l
bis > 5,0 mg/dl

SDMA [µg/dL]
< 54

 

  • Blutdruck oft stark erhöht, was die Krankheit verschlimmern kann
  • Stark erhöhte Phosphorwerte und metabolische Azidose (Übersäuerung)
  • Schwere klinische Anzeichen wie starker Gewichtsverlust, Anämie, Übelkeit, starker Durst und Urinverlust
  • Lebenserwartung wenige Monate

Leidet Ihr Hund unter einer akuten Niereninsuffizienz? Wir beraten Sie gern, um möglichst schnell eine Lösung für Ihren Hund zu finden. Schreiben Sie uns eine eMail.

Stadien der Niereninsuffizienz Katze

Für die Katze haben wir ein informatives Bild zusammengestellt, das die verschiedenen Stufen der Niereninsuffizienz veranschaulicht. In diesem Bild werden die verschiedenen Werte und Parameter dargestellt, die bei der Diagnose und Überwachung dieser Erkrankung von Bedeutung sind. Es bietet einen schnellen Überblick über die Entwicklung der Niereninsuffizienz und kann Tierhaltern dabei helfen, die Situation ihrer Katze besser zu verstehen.

STADIUM 1
Kreatininwert
ab 140 mikromol/l
bis 1,6 mg/dl

  • Klinische Symptome kaum erkennbar

STADIUM 2
Kreatininwert
ab 140-250 mikromol/l
1,6-2,8 mg/dl

  • Klinische Symptome schwach
  • Nierenfunktion ca. 33%
  • Lebenserwartung > 3 Jahre

STADIUM 3
Kreatininwert
ab 251-440 mikromol/l
2,9-5,0 mg/dl

  • Klinische Symptome deutlich
  • Nierenfunktion ca. 25%
  • Lebenserwartung > 2 Jahre

STADIUM 4
Kreatininwert
ab 440 mikromol/l
ab 5,0 mg/dl

  • Klinische Symptome stark
  • Nierenfunktion < 10%
  • Lebenserwartung < 103 Tage

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Behandlung und Therapie

Eine akute Niereninsuffizienz ist grundsätzlich ein Notfall und setzt eine intensivmedizinische Behandlung des Hundes voraus. Eine stationäre Versorgung des Hundes sollte gewährleistet sein. Sollte die Niereninsuffizienz auf Grund einer Vergiftung zu Stande gekommen sein, müssen umgehend entsprechende Entgiftungsmaßnahmen eingeleitet werden.

Aber auch bei allen anderen akuten Nierenerkrankungen müssen die Auslöser so schnell wie möglich eliminiert oder behandelt werden um möglichst so viel Nierengewebe zu retten wie geht. Zudem müssen sofort Maßnahmen zur Regeneration der Nieren eingeleitet werden.

Das oberste Ziel einer akuten Niereninsuffizienz ist, den Hund so lange wie möglich am Leben zu erhalten. Nur dann können die Nieren die harnpflichtigen Substanzen mit dem Urin wieder ausscheiden kann.

In der Regel erfordert eine akute Niereninsuffizienz intensivmedizinische Betreuung und eine langfristige Therapie. Wie übrigens auch alle anderen Nierenprobleme. Dennoch sollte man bei allen eingeleiteten Maßnahmen bedenken, dass das Risiko einer tödlich verlaufenden Harnvergiftung besteht.

Bildnachweis: caze

Meine Futterempfehlung bei einer akuten Niereninsuffizienz für Stadium 4.

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