Klein Dakota zog vor vier Wochen bei uns ein. Ein kleiner 10 Wochen alter Welpe mit nur Blödsinn im Kopf – so wie es sein soll. Leider brachte sie Würmer, Giardien und Durchfall mit. Man gut, dass ich in einem Team mit vielen kompetenten Ernährungsberatern zusammenarbeite die aus vielen unterschiedlichen Bereichen (u. a. Tierheilpraktiker, Züchter…) kommen oder über jahrelange Erfahrung verfügen und mich so optimal unterstützen konnten.


1. Woche

Parasitenbekämpfung
Giardien ernähren sich von Kohlenhydraten (40-50% im Trockenfutter enthalten), lässt man diese weg, werden die Parasiten schlicht und einfach ausgehungert – ohne Chemie.

Futter
Ziege Pur – 100% Fleisch ohne Kohlenhydrate = Nahrung für Giardien.
Power-Darm (enthält ein intensives Bündel an natürlichen Stoffen zur Stärkung der Darmflora)

Kot
Durchfall bis breiig


2. Woche

Parasitenbekämpfung
„Morosche Karottensuppe“ je eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten.

Futter
Unverändert

Kot
Einigermaßen fest

 

Morosche Karottensuppe

„Es klingt wie ein wissenschaftlicher Aprilscherz – dazu noch ein ganz simpler: Mit einem Kochtopf voll Möhren kann man zuhause einen Wirkstoff produzieren, der bei Darminfektionen in vielen Fällen nützlich sein kann. Es hat Jahrzehnte gedauert, bis man die Wirkung halbwegs verstanden hat: Durch das überlange Kochen der Rüben entsteht ein ganz spezielles Zuckermolekül, das an der Darmwand andockt und dadurch den gefährlichen Einzellern wie Giardien ihre exklusive Andockstelle blockiert. Damit verlieren diese Darmschmarotzer ihren Halt an der Darmwand. Sie gleiten ab. Zusammen mit dem Nahrungsbrei werden die nun haltlosen Schädlinge weiter transportiert und auf ganz normalen Weg hinten ausgeschieden. Durch die Morosche Möhrensuppe reinigt sich der Darm von selbst. Erfunden hat es 1908 Professor Dr. Ernst Moro – daher auch der Name – aus Heidelberg“

Rezept – reiner Arbeitsaufwand ca. 30 Minuten, Zeit inklusive Kochzeit 2,5 Stunden

  • nehmen Sie handelsübliche Karotten, für das Grundrezept 1 kg
  • je nach Hundegröße und Vorratshaltung kann aber auch gleich sehr viel mehr vorgekocht und eingefroren werden
  • Karotten waschen, die Enden abschneiden und je nach Qualität und Zustand schälen, in kleinere Stücke schneiden
  • mit Wasser in einem großen Topf aufgießen und einmal voll aufkochen lassen
  • jetzt die Kochzeit aufnehmen: ab jetzt eineinhalb Stunden (90 Min) auf niedrigerer Stufe vor sich hin köcheln lassen
  • zur Erinnerung: unser Ziel ist es bestimmte Zuckermoleküle, sogenannte Oligosaccharide in den Möhren zu erzeugen
  • während der langen Kochzeit, immer wieder Wasserstand kontrollieren und ggf. etwas Wasser nachgießen
  • danach die Karotten abtropfen lassen und Gemüsesaft auffangen
  • Karotten pürieren, mit einem Elektromixer oder durch ein Sieb drücken – wenn gar nichts zum Pürieren da ist notfalls gut mit der Gabel zerdrücken
  • Wichtig! Um so feiner püriert wird – um so besser kommen die Oligosaccharide an die Darmwand
  • den aufgefangenen Gemüsesaft (Kochwasser) zum Karottenpüree dazu geben
  • etwa 1 Gramm Kochsalz dazugeben (1 Teelöffel), ggf. den Tierarzt fragen ob darauf verzichtet werden soll, wenn z.B. eine Nierenerkrankung vorliegt
  • die Konsistenz der Suppe sollte wie dicke Buttermilch sein
  • abkühlen lassen bis es handwarm oder kälter ist

Quelle: http://www.erste-hilfe-beim-hund.de/

 

Wie funtkioniert die Moroschen Karottensuppe?

OHNE Morosche Karottensuppe: Giardien besetzen „Andockstellen“.

Morosche Karottensuppe blockiert die „Andockstellen“. Parasiten werden natürlich mit dem Nahrungsbrei herausgespült.

 


3. Woche

Parasitenbekämpfung
Kontrolle beim Tierarzt. Kein weiterer Befund

Futter
Umstellung auf Gockels Duett & Flocken

Kot
normal


4. Woche

Parasitenbekämpfung
keine

Futter
Weitere Sorten von ANIfit wieder eingefügt

Kot
normal


5. Woche

Parasitenbekämpfung
Termin zur Nachkontrolle 04.05.2018

Untersuchungsergebis: Kein weiterer Befund

Futter
Normal wie immer

Kot
normal

Aktuell bekommen beide Hunde eine pflanzliche Wurmkur

Eine pflanzliche Lösung, die den Körper nicht belastet.

Kräuter Wurm-ex unterstützt den Körper vorbeugend gegen lästigen Wurmbefall und bei akutem Befall.

  • keine chemischen Zugaben
  • nur natürliche Rohstoffe
  • keine Konservierungsmittel
  • 100 % Bio-Kräuter

Bestandteile

Bio-Karotten: Der besondere Reichtum an Kaliumsalzen führt zu einer schnell auftretenden harntreibenden Wirkung, während die ätherischen Öle für die wurmwidrigen Eigenschaften verantwortlich sind.

Bio-Kürbiskerne: Vitamine A und C, Enzyme und zahlreiche Spurenelemente sind magenschonend, wirken abführend, beruhigend und wurmtreibend (insb. Bei Bandwürmern).

Bio-Knoblauch: wirkt wurmabtötend, keimtötend, verdauungsfördernd.

Bio-Oregano:  wirkt antibakteriell. Durch seine ätherischen Öle und die Bitterstoffe hat er eine günstige Wirkung auf die Verdauungsorgane.

Bio-Ingwer: wirkt wurmabtötend, keimtötend, verdauungsfördernd.

Bio-Kümmel: enthält Harze, fette Öle, Gerbstoffe, Flavonoide und Eiweiß, wirkt antibakteriell im Darm. Er beruhigt bei gereiztem oder nervösem Magen, so dass die Nahrung besser verdaut wird. Kümmel unterstützt zudem die Leber- und Gallenfunktion und beseitigt ein unangenehmes Völlegefühl nach dem Essen.

Bio-Kurkuma, „Indiens heilige Pflanze“. Sie hat viele positive Eigenschaften, so wirkt sie z.B.. antioxidativ, immunstärkend, beruhigend und krampflösend auf die Muskulatur von Magen und Darm, wurm- und keimabtötend.

Bio-Schafgarbenblüten haben eine galletreibenden und krampflösende Eigenschaft.

Bio-Blütenpollen sind eine reiche Quelle an natürlichen Vitaminen, Mineralien, Proteinen sowie Aminosäuren, Enzymen und Co-Enzymen. Sie enthalten natürliches Antibiotikum, Antihistaminika und weisen wichtige Antioxidationseigenschaften auf.

Bio-Kokosflocken enthalten Laurinsäure (Hauptfettsäure im Kokosöl) und haben eine antimikrobielle Wirkung gegen Bakterien, Pilze sowie Hefen und Viren. Der hohe Gehalt an Ballaststoffen wirkt leicht abführend.

Bio-Wermut: gehört zu den wichtigsten Bitterkräutern, die zur Stärkung der Verdauung verwendet werden und ist  wurmabtötend.

 

Bildnachweis: caze, Anifit