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Hinweis: Dieser Beitrag beschreibt einen persönlichen Erfahrungs- und Begleitverlauf aus dem Bereich der Ernährungsberatung.
Er ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Es werden keine Heilversprechen abgegeben.

Zac – Als plötzlich die Kilos verschwanden

(8 Jahre, Border Collie)

Zac ist ein 8-jähriger Border Collie und stammt aus einer Zucht. Viele Jahre galt er als unauffälliger und aktiver Hund. Nach Angaben seiner Halterin erhielt er die üblichen Impfungen und Wurmkuren. Gefüttert wurde er über 7 Jahre mit Trockenfutter.

Im Juni 2025 erfolgte die Umstellung auf XANTARA. Nach Aussage seiner Halterin entwickelte sich Zac zunächst erfreulich. Doch einige Zeit später bemerkte sie Veränderungen, die ihr Sorgen bereiteten. Zac begann abzunehmen. Aus ursprünglich etwa 21,5 Kilogramm wurden nach und nach nur noch rund 18 Kilogramm.

Besonders beschäftigt die Halterin bis heute eine Beobachtung, die sie selbst gemacht hat. Nach ihrer Aussage begann der Gewichtsverlust kurz nach der letzten Wurmkur. Ob tatsächlich ein ursächlicher Zusammenhang besteht, lässt sich rückblickend nicht sicher feststellen. Die zeitliche Nähe fiel jedoch auf und wurde deshalb bei der weiteren Betrachtung des Falles berücksichtigt.

Parallel zum Gewichtsverlust fiel auf, dass Zac zeitweise humpelte und sich anders bewegte als gewohnt. Um die Ursache besser einordnen zu können, wurden weiterführende Untersuchungen durchgeführt. Dabei wurde Zac auch in Narkose gelegt und geröntgt. Die gute Nachricht: Hinweise auf eine Hüftproblematik ergaben sich nicht. Stattdessen wurden arthrotische Veränderungen festgestellt, die seine Beschwerden erklären könnten.

Zusätzlich wurde ein Darmprofil erstellt. Dabei zeigte sich eine Darmdysbiose. Damit gab es erstmals einen konkreten Befund, der die Aufmerksamkeit auf den Darm lenkte.

Aus meiner Sicht könnte die festgestellte Darmdysbiose eine Rolle bei der Gewichtsabnahme spielen. Darmflora und Darmschleimhaut übernehmen wichtige Aufgaben bei der Verdauung und der Verwertung von Nährstoffen. Werden diese Bereiche belastet oder geraten aus dem Gleichgewicht, kann die Nährstoffaufnahme beeinträchtigt sein.

Bei Hunden mit einer gestörten Darmflora wird deshalb nicht nur auf den Kotabsatz geschaut. Auch Gewichtsveränderungen, Futterverwertung, Allgemeinbefinden und die weitere Entwicklung können wichtige Hinweise liefern. Ob dies bei Zac die alleinige Ursache für den Gewichtsverlust ist, kann derzeit nicht abschließend beurteilt werden. Die festgestellte Darmdysbiose wird jedoch bei der weiteren Begleitung berücksichtigt.

Als Zac zu uns kam, stand deshalb nicht die Frage im Vordergrund, möglichst viele Maßnahmen gleichzeitig einzusetzen. Kurz zuvor war er noch für die Röntgenuntersuchung in Narkose gelegt worden. Sein Körper hatte in den vergangenen Monaten bereits einige Belastungen zu verarbeiten.

Deshalb wurde die Fütterung zunächst bewusst einfach gehalten. Aktuell erhält Zac ausschließlich ein Rind-Menü von XANTARA. Aufgrund seines Gewichtsverlustes stand zunächst die Stabilisierung im Vordergrund. Ergänzend bekommt er Moortränke. Für die arthrotischen Veränderungen wurde zusätzlich Gelenk Plus in den Plan aufgenommen.

Weitere Maßnahmen wurden zunächst bewusst zurückgestellt. Mögliche nächste Schritte wie Magen-Darm-Kräuter oder Effektive Mikroorganismen stehen bereits im Raum. Zunächst soll jedoch beobachtet werden, wie Zac auf die bisherige Umstellung reagiert. Veränderungen werden Schritt für Schritt vorgenommen, damit nachvollziehbar bleibt, was ihm guttut und worauf sein Körper reagiert.

Aktuell liegt der Fokus darauf, sein Gewicht wieder zu stabilisieren, seine Entwicklung aufmerksam zu beobachten und ihm Zeit zu geben. Manchmal zeigt ein Hund nicht sofort, was er braucht. Dann ist Geduld gefragt, um die einzelnen Puzzleteile nach und nach zusammenzufügen.

Wie sich Zac weiter entwickelt, werden die kommenden Wochen und Monate zeigen.

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