Checkliste & Tipps für einen gelungenen Start
Der Einzug eines Welpen ist ein ganz besonderes Erlebnis – und gleichzeitig eine große Verantwortung. Damit dein kleiner Vierbeiner von Anfang an gut ankommt und gesund ins Leben startet, braucht es Struktur, Geduld und das richtige Wissen. Hier findest du alle wichtigen Informationen zu Ernährung, Pflege, Erziehung und Tagesablauf für die ersten Wochen mit deinem neuen Familienmitglied.
Inhaltsverzeichnis
- Der große Tag: Was braucht dein Welpe?
- Ernährung – So startest du richtig
- Erziehung & Prägung – So gelingt der Start
- Pflege & Gesundheit – Von Anfang an wichtig
- Tagesablauf – So viel Struktur braucht ein Welpe
- Erste Hilfe: Wenn der Bauch rumort
- Fazit
- FAQs: Die 10 häufigsten Fragen rund ums Grasfressen
Der große Tag: Was braucht dein Welpe?
Bevor der Welpe einzieht, sollte alles vorbereitet sein, damit er sich sicher und geborgen fühlt.
Unverzichtbare Grundausstattung:
- Schlafplatz: Ein fester, ruhiger Rückzugsort, an dem er ungestört schlafen kann
- Futternäpfe: Am besten Keramiknäpfe, da diese im Gegensatz zu Plastik oder Metall nichts „abgeben“
- Handtücher (waschabar) / Welpenunterlagen: Für kleine Missgeschicke und den Transport
- Hochwertiges Nassfutter: Für ein gesundes Leben (s. unten)
- Spielzeug & Kauartikel: Zum Erkunden und für die Zahnung – bitte auf Qualität achten
- Leine, Geschirr und Transportbox: Für sichere Autofahrten und erste Spaziergänge
- Bürste & Pflegematerial: Je nach Felltyp
Tipp: Richte feste Bereiche ein – Futterplatz, Schlafplatz, Spielzone. Diese Struktur gibt dem Welpen Sicherheit.
Ernährung – So startest du richtig
Eine hochwertige Ernährung ist die Basis für ein gesundes Wachstum. Nassfutter mit 100 % Deklaration wie ANIfit ist ideal, da es nur hochwertige Zutaten enthält und perfekt auf die Bedürfnisse von Welpen abgestimmt ist.
Der 1-Monats-Plan für Welpen
Erster Monat: Im ersten Monat sollte dein Welpe nur eine Futtersorte bekommen, damit sich sein Verdauungstrakt in Ruhe daran gewöhnen kann.
Vermeide in den ersten Monaten schnelle Umstellungen oder häufige Sortenwechsel – denn sowohl ein häufiger Futterwechsel als auch Impfungen oder Wurmkuren können Durchfall verursachen. Besonders nach einer Wurmkur oder Impfung wäre ein Futterwechsel daher kontraproduktiv.
Tipp: Wurmkuren lassen sich häufig ersetzen, indem man alle drei Monate eine Kotuntersuchung (Kot über 3 Tage sammeln) durchführen lässt. Und falls nach einer Impfung Durchfall auftritt, bleib ruhig – meist liegt es nicht am Futter.
Beispiel: Gockels Duett von ANIfit.
Ab dem 2. Monat: Schrittweise, wochenweise neue Sorten hinzufügen, z. B.:
- Thanksgiving Day
- Falscher Hase
- Witwe Bolte
- Goldener Ochse
- Schäfers Pfanne
Tipp: Die Sorten werden schrittweise kalorienreicher – so hat dein Welpe genügend Zeit, sich an die verschiedenen Proteinquellen zu gewöhnen, und du kannst in Ruhe beobachten, ob er alle gut verträgt.
Fütterungsrhythmus
8.–12. Woche: 4–5 Mahlzeiten täglich
3.–6. Monat: 3–4 Mahlzeiten täglich
Ab 6 Monaten: 3 oder 2 Mahlzeiten täglich (je nach späterem Rhythmus)
Bei Durchfall
Morosche Karottensuppe als Schonkost
Wichtig: Immer überprüfen, ob der Welpe eventuell Fremdkörper verschluckt hat – das kann gefährlich werden und sollte ausgeschlossen werden.
Nach Impfungen oder Wurmkuren
Morgens: PowerDarm (Darmflora stabilisieren)
Abends: Bierhefe-Chlorella (Vitamin-B-Haushalt auffüllen & Entgiftung von Schadstoffen)
Hinweis: Bierhefe-Chlorella erst ab dem zweiten Monat geben.
Immunsystem stärken
ANIfit-Colostrum kann in den ersten Wochen helfen, Abwehrkräfte aufzubauen.
Erziehung & Prägung – So gelingt der Start
Die ersten Wochen sind entscheidend für das gesamte Hundeleben. Jetzt lernt dein Welpe, wie er sich in seiner neuen Welt zurechtfindet.
Stubenreinheit
- Nach jedem Schlafen, Fressen und Spielen sofort rausgehen.
- Bleib ruhig draußen, bis der Welpe Pipi und Kaka gemacht hat.
- Loben bei Erfolg – niemals bestrafen bei Missgeschicken.
- In der Nacht: Wenn der Welpe unruhig wird, sofort rausgehen, Pipi/Kaka abwarten, dann zurück ins Bett.
Sozialisierung & Prägung
- Die ersten zwei Wochen sollten ausschließlich dem „Rudel“, also euch und eurem Welpen, gehören.
Erst danach können Familie, Freunde und Bekannte den Welpen einzeln kennenlernen – so vermeidet ihr Reizüberflutung. - Vermeide es, den Welpen ständig auf den Arm zu nehmen. Diese Position ist für Hunde eher unnatürlich und kann Stress auslösen.
- Gewöhne ihn stattdessen behutsam an verschiedene Geräusche, Untergründe und Umgebungen. Dabei gilt: Nur positive Erfahrungen zulassen – sie prägen fürs ganze Leben.
- Hundebegegnungen sollten vorsichtig und kontrolliert erfolgen. Ein Welpe muss nicht mit jedem Hund spielen, kann aber mit freundlichen, souveränen Artgenossen wichtige Sozialerfahrungen sammeln.
- Krawallbürsten oder übermäßig stürmische Hunde sollten gemieden werden – eine negative Erfahrung kann sich tief einprägen und ist später nur schwer wieder aufzulösen.
Training & Kommandos
- Kurze Einheiten mit Sitz, Platz, Hier spielerisch üben.
- Geduld & Konsequenz statt Strenge.
Pflege & Gesundheit – Von Anfang an wichtig
Fell & Krallen
- Regelmäßig sanft bürsten und Pfoten kontrollieren.
Zähne und Körperpflege üben
Tipp: Gewöhne deinen Welpen früh daran, sich anfassen und untersuchen zu lassen.
Übe spielerisch:
- Maul öffnen, Zähne anschauen und sanft auf das Zahnfleisch drücken
- Fell durchsuchen (z.B. nach Parasiten)
- In Ohren und Augen blicken
- Pfoten leicht drücken
- Beine durchbewegen
- Den Körper sanft abtasten
- Ggf. Fiebermessen (wenn du dir das zutraust)
So wird ein späterer Tierarztbesuch viel stressfreier – für deinen Hund und auch für den Tierarzt.
Tierarztbesuche
- Vereinbare einen Termin, bei dem der Welpe nur die Praxis kennenlernt – ohne Untersuchung, damit er positive Erfahrungen sammelt.
- Impfungen nach Empfehlung der Stiko: nur die Leptospirose jährlich, alle anderen Impfungen alle drei Jahre
- Wurmkuren nur bei Befall. Ansonsten über Kottest
- Nach Impfungen, Wurmkuren, SpoOns, Antibiotika oder ähnlichen chemischen Gaben immer für 4-6 Wochen: morgens PowerDarm (Pro- und Präbiotika) und abends Bierhefe-Chlorella (Vitamin B auffüllen und Schadstoffe entsorgen) zur Unterstützung der Darmflora und des Mikrobioms.
Tagesablauf – So viel Struktur braucht ein Welpe
Welpen brauchen Sicherheit und viel Schlaf – bis zu 18–20 Stunden täglich.
Ein Beispieltag
Vor 7 Uhr: Spielen & kurze Löserunde
7 Uhr: Erste Mahlzeit, danach Ruhe bis 10 Uhr
10 Uhr: Kleine Mahlzeit, Spielen & Pipi/Kaka, danach Schlaf
13 Uhr: Kleine Mahlzeit, Spielen & Ruhephase
16 Uhr: Kleine Zwischenmahlzeit, danach wieder spielen & lösen
19 Uhr: Letzte Mahlzeit, Abendspiel & Ruhe
Vor dem Schlafengehen: Noch einmal raus zum Pipi/Kaka
Nachts: Wenn der Welpe unruhig wird → sofort raus, Geschäft abwarten, zurück ins Bett
So bekommt der Tag Struktur und Sicherheit – und du weniger Chaos.
Erste Hilfe: Wenn der Bauch rumort
Nach Impfungen, Wurmkuren … chemischen Gaben, beim Futterwechsel, Ortswechsel, Parasiten (Giardien und Würmer) neue Eindrücke oder zu große Mahlzeiten kann der Verdauungstrakt mit Durchfall reagieren. Erstmal ist das eine völlig normale Reaktion, die du aber im Auge behalten solltest.
Das hilft
- Morosuppe als Schonkost
- PowerDarm zur Stabilisierung der Darmflora
- Kleinere Mahlzeiten – ggf. war die Portion zu groß
- Futter prüfen: Passt es zum Welpen?
Durchfall kann bis zu 5 Tage andauern, wenn der Körper z. B. einen Fremdkörper „durchspült“ – hatte ich bei Dakota (Plastikteile vom Spielzeug verschluckt.
Wichtig: Ruhe bewahren – sobald der Fremdkörper ausgeschieden ist, normalisiert sich der Stuhl oft sofort.
Bei anhaltendem Durchfall über 5 Tage, Blut im Kot oder Fieber: Tierarzt!
Fazit: Ein entspannter Start ins Hundeleben
Ein Welpe braucht vor allem Struktur, Ruhe und Liebe. Mit hochwertiger Ernährung, möglichst wenig chemischen Gaben gerade im ersten Jahr, sanfter Erziehung und einem durchdachten Tagesablauf legst du das Fundament für ein gesundes und glückliches Hundeleben.
FAQs: Die 10 häufigsten Fragen rund um den Welpen
Wie oft sollte ein Welpe am Tag gefüttert werden?
8.–12. Woche: 4–5 Mahlzeiten, 3.–6. Monat: 3–4 Mahlzeiten, ab 6 Monaten 3–2 Mahlzeiten.
Was tun, wenn mein Welpe Durchfall hat?
Morosuppe füttern, viel trinken lassen, Ruhe geben. Wenn Fremdkörperverdacht besteht → sofort abklären.
Wann beginne ich mit der Grunderziehung?
Ab Tag 1 – kurze, spielerische Einheiten mit Lob und Geduld.
Wie lange darf ein Welpe spazieren gehen?
Pro Lebensmonat ca. 5 Minuten am Stück, mehrmals täglich.
Welche Zusätze sind für Welpen sinnvoll?
PowerDarm nach Impfungen/Wurmkuren, ab dem 2. Monat abends Bierhefe-Chlorella, Colostrum für die Abwehrkräfte.
Warum schläft mein Welpe so viel?
Welpen brauchen 18–20 Stunden Schlaf, um gesund zu wachsen und Erlebtes zu verarbeiten.
Ist Morosuppe auch vorbeugend gut?
Ja, sie kann bei empfindlichen Mägen und nach Stressphasen gegeben werden.
Wie stärke ich das Immunsystem meines Welpen?
Durch hochwertiges Futter, Colostrum und Darmfloraaufbau mit PowerDarm.
Ab wann braucht ein Welpe PowerDarm?
Nach jeder Impfung oder Wurmkur ab der 8. Woche.
Kann ich Bierhefe-Chlorella dauerhaft geben?
Ja, ab dem 2. Monat abends zur Entgiftung und Vitamin-B-Versorgung.