Was ist Epilepsie beim Hund?
Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung, bei der es zu wiederkehrenden Krampfanfällen kommt. Dabei entladen sich Nervenzellen im Gehirn unkontrolliert – vergleichbar mit einem Kurzschluss.
Für Hundehalter ist der erste Anfall ein Schock: Der Hund fällt plötzlich um, paddelt mit den Beinen, speichelt stark oder ist wie „abwesend“. Wichtig: Ein einzelner Anfall bedeutet noch keine Epilepsie. Erst bei wiederholtem Auftreten wird von Epilepsie gesprochen.
Inhaltsverzeichnis
Was ist Epilepsie?
- Neurologische Erkrankung mit Krampfanfällen
- Vergleichbar mit Kurzschluss im Gehirn
- Einzelner Anfall = noch keine Epilepsie
Ursachen – warum immer mehr Hunde betroffen sind
Oft wird vorschnell eine genetische Veranlagung als Ursache genannt. In der Praxis zeigt sich jedoch: Nur wenige Fälle sind wirklich erblich bedingt. Viel häufiger sind chemische Belastungen, Medikamente und Umweltfaktoren die Auslöser.
Chemische Cocktails – versteckte Nervengifte
Viele Hunde erhalten in kurzer Zeit mehrere Mittel gleichzeitig: Impfungen, Wurmkuren, Zeckenmittel, Schmerzmittel. Jedes einzelne belastet bereits den Organismus – in Kombination wirken sie wie ein Chemiecocktail, der Leber, Niere und Nervensystem überfordert.
Beispiele für Nervengifte in Präparaten:
- Avermectine: Können Zittern, Erbrechen oder Krampfanfälle auslösen.
- Isoxazoline: Nebenwirkungen: Krämpfe, Zittern, Appetitverlust.
- Organophosphate/Carbamate: Schon kleine Mengen können Atemnot und Krämpfe verursachen.
Impfstoffe enthalten zusätzlich:
- Aluminiumhydroxid: Fördert Entzündungen und Nervenreizungen.
- Thiomersal (Quecksilber): Neurotoxisch, lagert sich im Gehirn ab.
Wie entsteht Epilepsie?
- Nur wenige Fälle genetisch
- Hauptursache: Chemiebelastung & Medikamentencocktails
- Aluminium & Quecksilber in Impfungen = zusätzliche Nervenbelastung
Schulmedizinische Behandlung – wichtig, aber nicht ohne Nebenwirkungen
Tierärzte setzen meist auf Antiepileptika wie:
- Phenobarbital: zuverlässig, aber lebertoxisch.
- Pexion (Imepitoin): verträglicher, wirkt nicht bei allen.
- Kaliumbromid: sedierend, oft in Kombination eingesetzt.
Diese Medikamente reduzieren die Anfallshäufigkeit, heilen aber nicht die Ursache. Zudem belasten sie Leber, Niere und Darmflora.
Behandlung einer Epilepsie
- Antiepileptika = Symptomkontrolle, keine Heilung
- Phenobarbital belastet die Leber stark
- Regelmäßige Blutbilder nötig
Ganzheitliche Ansätze – Körper entlasten und stärken
1. Leber entlasten
- Mariendistel: schützt & regeneriert Leber
- Löwenzahn: fördert Verdauung
- Chlorella, Zeolith, Bentonit: binden Toxine & Schwermetalle
2. Darmflora aufbauen
- Probiotika (z. B. PowerDarm) für gesunde Bakterien
- Bierhefe-Chlorella: Vitamin B + Bindung von Giften
3. Ernährung optimieren
- Futter mit hohem Fleischanteil, offen deklariert
- Keine Füllstoffe wie Getreide, Soja oder Zucker
- Omega-3-Fettsäuren (Lachsöl) stabilisieren Nerven
- 👉 Mehr dazu im Artikel: Artgerechte Hundeernährung – warum Biologie nicht verhandelbar ist
4. Mikronährstoffe gezielt einsetzen
- Vitamin-B-Komplex: wichtig für Nerven, nach Chemie-Gabe oft erschöpft
- Magnesium: entspannt Muskeln & Nerven
- Taurin: stärkt Herz & Nervenzellen
- Omega-3: entzündungshemmend
5. Stress reduzieren
- Feste Tagesabläufe
- Rückzugsorte ohne Reizüberflutung
- Ruhige Beschäftigung
- Bachblüten oder Homöopathie unterstützend
Augenmerk auf
- Vitamin B, in den meisten Fällen leerer Speicher
Erste Hilfe beim Anfall – was Hundehalter tun können
- Ruhe bewahren
- Hund sichern, Verletzungen vermeiden
- Nicht ins Maul fassen
- Anfallsdauer stoppen (normal 1–3 Minuten)
- Tierarzt aufsuchen bei Anfällen >5 Minuten oder Serienanfällen
Fazit: Epilepsie ganzheitlich verstehen
Epilepsie ist kein unausweichliches Schicksal. Medikamente können wichtig sein, doch ebenso entscheidend ist es, den Hund ganzheitlich zu stärken:
- Leber & Darm entlasten
- Hochwertige Ernährung bieten
- Vitamin B und Mikronährstoffe ergänzen
- Chemische Cocktails vermeiden
- Stress reduzieren
So lassen sich Anfälle oft deutlich verringern – und die Lebensqualität für Hund und Halter steigt.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
1. Kann Epilepsie beim Hund wieder verschwinden?
Nicht immer, aber durch Entlastung von Leber, Darm und Nervensystem können Anfälle seltener und schwächer werden.
2. Ist Epilepsie vererbbar?
Ja, bei manchen Rassen gibt es eine genetische Disposition. In der Praxis sind aber chemische Belastungen oft die häufigere Ursache.
3. Welche Ernährung ist bei Epilepsie am besten?
Futter mit hohem Fleischanteil, ohne Getreide oder künstliche Zusätze. Ergänzt mit Omega-3-Fettsäuren und Vitamin-B-Komplex.
👉 Mehr dazu im Artikel: Artgerechte Hundeernährung – warum Biologie nicht verhandelbar ist.
4. Können Wurmkuren oder Impfungen Anfälle auslösen?
Ja, besonders wenn mehrere chemische Mittel kurz hintereinander gegeben werden. Aluminium, Quecksilber und Nervengifte belasten das Gehirn.
5. Hilft CBD-Öl bei Epilepsie?
Studien zeigen, dass CBD die Anfallshäufigkeit reduzieren kann. Es sollte aber nur in Absprache mit einem Therapeuten oder Tierarzt eingesetzt werden.
6. Was ist ein „Status epilepticus“?
Das ist ein besonders gefährlicher Zustand, wenn Anfälle länger als 5 Minuten dauern oder mehrere direkt hintereinander auftreten. Sofort Tierarzt!
7. Darf ein Hund mit Epilepsie normal toben und spielen?
Ja, Bewegung ist wichtig. Aber Überhitzung, extreme Aufregung oder Überforderung können Anfälle begünstigen.
8. Wie oft sollten Blutwerte kontrolliert werden?
Mindestens 1–2 Mal pro Jahr, bei Medikamentengabe öfter. Besonders wichtig: Leber- und Nierenwerte sowie Vitamin-B-Status.
9. Kann man Epilepsie natürlich behandeln?
Komplett ohne Medikamente selten. Aber durch Leberentlastung, Darmsanierung, Kräuter und Nährstoffe lassen sich viele Hunde deutlich stabilisieren.
10. Ist Epilepsie beim Hund ein Grund zur Euthanasie?
Nein! Viele Hunde leben trotz Epilepsie ein langes, glückliches Leben – mit der richtigen Unterstützung und liebevoller Begleitung.
