Inhaltsverzeichnis
- Mein Hund oder meine Katze hat Durchfall, was tun?
- Die Ursachen können nicht unterschiedlicher sein
- 1. Fremdkörper
- 2. Pestizide/Umweltgifte
- 3. Chemie/Medikamente
- 4. Parasiten/Würmer
- 5. Stress
- 6. Futterumstellung
- 7. Futtermix
- 8. Unverträglichkeiten
- 9. Magen-Darm
- Was können Sie selbst tun?
- 1. Möglichkeit – Fastentag
- 2. Möglichkeit – ANIfitVerdauungsretter
- 3. Möglichkeit – Karotte/Apfel
- Scheim im Darm
- Leaky-Gut
Mein Hund oder meine Katze hat Durchfall, was tun?
Das Wichtigste vorab: verfallen sie nicht gleich in Panik. In erster Linie ist Durchfall eine Abwehrreaktion des Organismus das etwas „schnell“ raus muss.
Die Ursachen können nicht unterschiedlicher sein
1 CHEMIE/MEDIKAMENTE
Ihr Tier reagiert auf eine Impfung, Wurmkur, Zeckenschutz, Antibiotika oder ein Medikament. All diese Mittel zerstören leider die Darmflora die ohne Unterstützung 7-9 Wochen braucht um wieder fit zu sein.
Hier könnte man über eine Unterstützung in Richtung Darmaufbau nachdenken.
2 FREMDKÖRPER
Ihr Tier hat einen Fremdkörper gefressen und möchte ihn loswerden.
Katzen müssen z.B. ihre Haarknäule grob jeden Monat ausspucken, da sonst ein Darmverschluss droht.
3 PESTIZIDE/UMWELTGIFTE
Ihr Tier hat Umweltgifte oder Pestizide beim Spaziergang aufgenommen oder war diesen ausgesetzt. Da unsere Tiere die Nase oft auf dem Boden haben, können Umweltgifte und Pestizide schneller aufgenommen werden.
Hier könnte man über eine Unterstützung in Richtung Entgiftung nachdenken.
4 PARASITEN/WÜRMER
Ihr Tier hat Würmer und/oder Giardien. Über Giardien und wie diese behandelbar sind, können sie sich in meinem Artikel weiter informieren.
Vielleicht haben Sie auch interesse an einer natürlichen Wurmkur auf Kräuterbasis. Auch für einen akuten Befall geeignet.
5 STRESS
Ihr Tier hat Stress. Auch eine neue Umgebung, Silvester, Gewitter, das Urlaubsziel oder eine Veränderung im Umfeld, kann zu Stress beim Tier führen und damit Durchfall auslösen.
6 Futterumstellung
Eine Futterumstellung. Hier kommen mehrere Faktoren zusammen. Zum einen ist es vielleicht ein höherer Fleischanteil oder der Hund muss sich an andere Zutaten gewöhnen?
Was Sie unbedingt vermeiden sollten ist ein schneller täglicher Wechsel von unterschiedlichen Futtermitteln.
7 FUTTERMIX
Ein Gemisch aus Trocken- und Nassfutter! Durch die unterschiedliche Feuchtigkeit wird Nassfutter (75% Wasser) sofort und Trockenfutter (10% Wasser) mit großer Verzögerung verarbeitet. Diese kann im Darm zu Irritationen führen.
8 UNVERTRÄGLICHKEIT
Eine Unverträglichkeit auf Inhaltsstoffe. Heute beinhalten viele Futtermittel zu viele Kräuter, die auf Dauer Ärger machen können. Eine zeitlich begrenzte Kur mit Kräutern wird besser vertragen. Nachträglich zugefügte Zusatzstoffe (synthetisch) können auch mehr Probleme verursachen als z. B. natürlich enthaltene Vitamine.
9 MAGEN-DARM
Im Frühjahr und Herbst treten vermehrt Magen-Darmbeschwerden bei Hunden auf. Auch dieses kann eine Ursache von Durchfall sein.
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Ich könnte problemlos weitere Ursachen oder Auslöser aufzählen die Durchfall auslösen könnten, denn zu allererst ist es die Abwehrreaktion des Körpers etwas loszuwerden.
Das aller wichtigste: bleiben Sie ruhig. Jede Hektik und Panik würde sich auf das Tier übertragen und zusätzlich Stress bedeuten, was wir unbedingt vermeiden sollten.
Versuchen Sie zu reflektieren, was innerhalb der letzten 24 Stunden anders war als sonst. Hat das Tier draußen etwas aufgenommen, Medikamente bekommen, Parasiten (über einen Kottest ermittelbar) oder haben Sie das Tier mit zu viel Leckerlis oder einer neuen Futtersorte „verwöhnt“?
Bevor Sie also mit Kanonen auf Spatzen schießen, schauen Sie erst einmal bei sich selbst, ob vielleicht eine der erwähnten neun Möglichkeiten in Frage kommen könnte. Beobachten Sie Ihr Tier. Verhält es sich „normal“ würde ich erstmal ein paar Tage abwarten. In der Regel hat sich der Durchfall dann schon von allein erledigt.
Meine eigene Erfahrung: Meine Hündin hat als Welpe 5 Tage gebraucht um winzige Plastikreste ihres Spielzeugs aus dem Organismus zu werfen – es kam nur noch Wasser hinten raus. Als die Plastikstücke mittags raus waren, war der Kotabsatz am Nachmittag schon wieder vollkommen normal.
Liegt das Tier apathisch in der Ecke, frisst und trinkt ggf. nicht, würde ich sofort den Tierarzt konsultieren. Der Arzt kann, wenn es sich um ein Gift oder eine andere schwerwiegende Problematik handelt, das Tier sofort versorgen.
Was können Sie selbst tun?
1 MÖGLICHKEIT
Fastentag – nur Wasser kein Futter oder Leckerlis – NIX
ACHTUNG!
Bevor Sie die beiden nächsten Möglichkeiten anwenden, vergewissern Sie sich, dass der Hund keinen Fremdkörper im Organismus hat, den er loswerden will oder das er ggf. etwas gefressen hat, was er nicht sollte.
WARUM?
Weil wir mit den beiden folgenden Möglichkeiten den Durchfall zwar stoppen aber gleichzeitig den Körper daran hintern etwas „schädliches“ loszuwerden!
2 MÖGLICHKEIT
Sie können Ihrem Tier Heilerde oder Aktivkohle geben.
3 MÖGLICHKEIT
Auch Karotte oder ein geriebener Apfel führt zur Verdickung des Stuhls.
Wenn Sie sich unsicher sind, suchen Sie Ihren Tierarzt auf, lassen das Tier untersuchen und sich beraten.









Fragen zu folgenden Themen beantworte ich Ihnen gern in einem persönlichem Gespräch
Schleim im Darm
Oftmals eine Übersiedelung von Bakterien im Darm
Bei einer bakteriellen Dünndarmfehlbesiedlung wird die aufgenommene Nahrung bereits im Dünndarm vergoren, d.h. die Bakterien beginnen, die Kohlenhydrate aus der Nahrung zu zersetzen. Dabei entstehen Flüssigkeiten, die wiederum die typischen Beschwerden auslösen, z.B. Blähungen, Bauchkrämpfe und Durchfälle.
Leaky-Gut
Der löchrige Darm oder Durchlässigkeit der Darmwand
Mögliche Symptome
- Durchfall
- Blähungen
- Müdigkeit
- Schlappheit
- Sinkende Leistungsfähigkeit
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Intoleranzen
Eine spezifische medikamentöse Therapie zur Behandlung des sogenannten Leaky-Gut-Syndroms ist derzeit nicht etabliert. Entsprechend steht nicht ein Arzneimittel, sondern der eigene Umgang mit Ernährung und Lebensweise im Mittelpunkt.
Ziel ist es, den Körper in seiner Regenerationsfähigkeit zu unterstützen. Dafür gilt es zunächst, mögliche auslösende oder belastende Faktoren zu reduzieren oder zu vermeiden, etwa anhaltenden Stress, bestimmte Medikamente oder individuell unverträgliche Nahrungsmittel. Eine angepasste Ernährung und Lebensführung kann dazu beitragen, die natürlichen Funktionen der Darmschleimhaut wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Hat Dein Hund eines der beschriebenen Probleme? Ich beraten Dich gern, um möglichst schnell eine Lösung für Deinen Hund zu finden. Schreib mir eine eMail.
