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Viele Hunde leiden an wiederkehrendem Durchfall, Erbrechen oder Schleim im Kot – und niemand findet die Ursache. Blutwerte sind „unauffällig“, Antibiotika helfen kurzzeitig, aber der Darm bleibt instabil. Genau hier beginnt oft eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, kurz: IBD.

IBD steht für Inflammatory Bowel Disease – eine chronische Entzündung der Darmschleimhaut. Sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Verdauungssystems und ist eng verwandt mit dem sogenannten Leaky-Gut-Syndrom. Der Unterschied: Bei IBD ist die Entzündung schon so weit fortgeschritten, dass die Schleimhaut dauerhaft geschädigt ist.

Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie du IBD erkennst, welche Ursachen zugrunde liegen und warum eine echte Regeneration nur über artgerechte Ernährung, Entlastung und Geduld möglich ist – nicht über Medikamente.

Einführung für Einsteiger

IBD klingt kompliziert, aber das Prinzip ist einfach: Der Darm entzündet sich chronisch, weil er überfordert ist. Die Schleimhaut verliert ihre Schutzfunktion, das Immunsystem reagiert über – und der Körper greift sich selbst an.

  • Die Schleimhaut ist geschädigt (ähnlich wie beim Leaky Gut).
  • Unverdaute Futterreste und Giftstoffe gelangen ins Blut.
  • Das Immunsystem startet eine Dauerabwehr.
  • Es entstehen Entzündungen, die sich im ganzen Körper zeigen.

IBD ist also keine „Darmkrankheit“, sondern ein ganzheitliches Problem, das Ernährung, Leber, Niere, Immunsystem und sogar das Verhalten betrifft. Wer nur Medikamente gibt, behandelt die Symptome, nicht die Ursache.

Merke

  • IBD = chronische Entzündung der Darmschleimhaut
  • Medikamente lindern, aber regenerieren nicht
  • Regeneration beginnt im Darm – durch Futter, Aufbau & Ruhe

Was ist IBD eigentlich?

IBD bedeutet „Inflammatory Bowel Disease“ – also eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Die Schleimhaut entzündet sich dauerhaft, schwillt an, verliert ihre Barrierefunktion. Dadurch können Bakterien, Toxine und Futterbestandteile ins Gewebe eindringen und immer neue Entzündungen auslösen.

Viele Hundehalter merken nur, dass der Hund schlecht frisst, abnimmt oder ständig Gras frisst. Doch hinter solchen Symptomen steckt oft eine schleichende Entzündung, die sich über Monate oder Jahre entwickelt.

➡ Lies auch: Bauchspeicheldrüsenprobleme bei Hund & Katze

Ursachen: Warum der Darm „Feuer fängt“

Die Ursachen von IBD sind vielschichtig – meist ist es kein einzelner Auslöser, sondern eine Kombination aus chemischer Belastung, falscher Ernährung und Stress.

  • Wurmkuren & Spot-ons: Nervengifte, die Schleimhaut und Mikrobiom angreifen (Zecken- und Flohmittel).
  • Antibiotika & Cortison: zerstören das Mikrobiom, unterdrücken die Immunabwehr.
  • Trockenfutter: reizt den Darm, enthält synthetische Vitamine, Zucker, Füllstoffe – siehe Artgerechte Hundeernährung.
  • Impfungen & Schwermetalle: Aluminium und Quecksilber reizen das Immunsystem zusätzlich.
  • Stress: erhöht Cortisol und bringt das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht.

Merke

  • IBD entsteht selten über Nacht
  • Wiederholte Chemie + falsche Ernährung = Dauerentzündung
  • Leaky Gut ist oft die Vorstufe

Typische Symptome und Anzeichen

  • Chronischer Durchfall oder Schleim im Kot
  • Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit
  • Grasfressen, Magengeräusche, Blähungen
  • Abmagerung trotz Fressen
  • Müdigkeit, Reizbarkeit, Juckreiz
  • Wiederkehrende Leck- oder Kratzanfälle

Diagnose: Was sinnvoll ist – und was oft übersehen wird

Eine Diagnose „IBD“ wird meist gestellt, wenn andere Ursachen ausgeschlossen wurden. Doch viele Tierärzte prüfen nur oberflächlich. Wichtig ist eine ganzheitliche Diagnostik:

  • Kotprofil: Parasiten, Giardien, Hefen, Bakterien, Entzündungsmarker
  • Blutbild: Leber, Niere, Schilddrüse, Vitamin B12, Zink, Selen
  • Ultraschall: verdickte Darmwände, Gasansammlungen
  • Bioresonanz: erkennt Belastungen durch Chemie, Impfstoffe, Futter

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Schulmedizinische Behandlung – Chancen und Grenzen

Cortison, Antibiotika oder Immunsuppressiva bremsen Entzündung, aber sie unterdrücken auch Regeneration. Der Hund wirkt stabiler, aber innerlich geht der Teufelskreis weiter: die Schleimhaut bleibt geschwächt, das Mikrobiom zerstört.

Deshalb gilt: Was durch Chemie kaputtgeht, kann nicht durch Chemie regenerieren. Der Körper braucht Ruhe, Nährstoffe und echte Nahrung – keine Medikamente gegen Symptome.

➡ Lies dazu: Zecken- und Flohmittel

Ganzheitliche Unterstützung: Wie du den Darm wirklich beruhigst

  • Darmsanierung: PowerDarm + Bierhefe-Chlorella zur Schleimhautregeneration
  • Entgiftung: Zeolith, Bentonit, Chlorella (zeitversetzt zum Futter)
  • Leberentlastung: Mariendistel, Löwenzahn, Brennnessel (Mariendistel-Artikel folgt)
  • Vitamin-B-Komplex: täglich, da jede chemische Gabe Vitamin B verbraucht

Merke

  • IBD kann sich regenerieren, wenn du Ursachen beseitigst
  • Leber, Darm & Immunsystem gehören zusammen
  • Kein Hund regeneriert unter Dauerstress

Ernährung bei IBD: Weniger Reiz, mehr Regeneration

Die Ernährung ist der wichtigste Schlüssel. Kein Darm kann sich beruhigen, wenn er täglich synthetisch belastet wird.

  • Feuchtes Nassfutter mit offener Deklaration (z. B. ANIfit – 100 % Transparenz)
  • Single-Protein (z. B. Huhn, Kaninchen, Lamm)
  • Keine künstlichen Vitamine oder Zuckerzusätze
  • Milde Gemüsearten wie Zucchini, Kürbis, Pastinake
  • Keine Trockenfutterprodukte – siehe Artgerechte Hundeernährung

Stress, Hormone & Nervensystem: unterschätzte Einflussfaktoren

Stress ist ein stiller Krankmacher. Das Bauchhirn reagiert auf Angst, Druck, Lärm oder Überforderung mit erhöhter Entzündungsbereitschaft. Ein gestresster Hund verdaut nicht – er überlebt.

  • Feste Tagesstrukturen & Pausen
  • Ruhige Spaziergänge statt Dauertraining
  • Sichere Rückzugsorte

Fehler, die IBD verschlimmern

  • Alles gleichzeitig umstellen (Futter + Präparate + Medikamente)
  • Wurmkuren oder Impfungen mitten in der Darmsanierung
  • Trockenfutter nach Antibiotikagabe weiterfüttern
  • Vitamin-B- und Leberunterstützung vergessen´´

FAQ – Die 10 häufigsten Fragen

  1. Ist IBD heilbar? – Ja, mit Geduld, richtiger Ernährung & Darmsanierung.
  2. Wie lange dauert der Aufbau? – Meist 3–6 Monate, chronische Fälle länger.
  3. Hilft Cortison? – Kurzzeitig ja, langfristig zerstört es die Schleimhaut.
  4. Was füttern bei IBD? – Nassfutter, offen deklariert, keine Füllstoffe.
  5. Kann Stress IBD auslösen? – Ja, Cortisol erhöht Entzündungsneigung.
  6. Kann ich PowerDarm & Bierhefe-Chlorella kombinieren? – Ja, morgens & abends versetzt.
  7. Welche Zusätze sind sinnvoll? – Omega-3, L-Glutamin, Zeolith, Mariendistel.
  8. Kann mein Hund wieder normal fressen? – Ja, nach Stabilisierung.
  9. Wann Besserung sichtbar? – Nach 2–4 Wochen erste Verbesserungen.
  10. Was ist der häufigste Fehler? – Zu viel Chemie, zu wenig Geduld.

Fazit

IBD ist kein Zufall – es ist das Ergebnis von Überforderung, Chemie und Fehlernährung. Medikamente können kurzfristig helfen, aber nur Ernährung, Entgiftung und Aufbau schaffen echte Regeneration. Der Darm ist die Wurzel der Gesundheit – wenn er heilt, heilt der Rest mit.

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